Musikverein Biberach e.V.

1768 Erste Aufzeichnung des Johann Maximilian Kick (Quelle: August Bopp 1930) über eine Zusammenkunft von Musikern beim Zinkenisten Wittich, es trafen sich von Klock (Bürgermeister), Fischer, Maximilian Kick, Kraiß, Konrektor und gewesener Kantor sowie etliche Schüler und andere Liebhaber der Musik

Erster musikalischer Leiter Präzeptor Johann Georg Doll (gestorben 1771 )

1771 Musikdirektor Justin Heinrich Knecht (19 Jahre alt)

1773 vereinbaren beide Ratshälften eine jeweilige Zahlung von 25 Gulden an die Musikvereinigung, um deren Auseinanderfallen zu verhindern (Quelle: Kath. Ratsprotokoll 7.5.1773 Bd. 96 S. 45b)

1802 Aufführung von Haydns“ Schöpfung“ mit Gastmusikern aus ganz Oberschwaben, Leitung: Knecht und der katholische Magister Bredelin

1806 geht Knecht nach Stuttgart als Musikdirektor am Stuttgarter Hoftheater, bis zu seiner Rückkehr 1809 übernahm sein Bruder Adam die Leitung

1817 Musikdirektor Jakob Friedrich Kick, der führte mit dem Orchester u.a. Webers Freischütz und Boieldieus „Johann von Paris“ auf

1876 Musikdirektor Christian Braun

1898 Musikdirektor Ferdinand Buttschardt führte Bachs Matthäus- und Johannespassion auf, gestaltete die Jubiläumsfeier der Stadt zum hundertsten Todestag von Knecht in eindrucksvoller Weise mit, dirigierte 1917 Händels „Judas Maccabäus“, 1924 Kreutzers „Nachtlager in Granada“ und 1926 Lortzings „Waffenschmied“

Die bisherige „Löbliche Musikgesellschaft“ hieß nun „Stadtkapelle Union“

1920 Gründung des „Musikvereins Biberach“, Leitung Karl Bruder

1922 Musikdirektor Willi Beyerlin

1934 Auflösung des Vereins durch die NSDAP

1945 Wiederaufbau unter Musikdirektor Bruno Franz

1949 Neugründung des MVB. Leiter beider Orchester: Musikdirektor Bruno Franz

1952 Wechsel in der Leitung der Orchester. Musikdirektor Wolfgang Linder dirigiert das Streichorchester, Musikdirektor Paul Kühmstedt das Blasorchester

1965 Musikdirektor Walther Hartmann (wieder beide Orchester)

1968 Musikdirektor Erich Weber

1976 Musikdirektor Peter Marx

seit 2002   Musikdirektor Andreas Winter